Corona-Gipfel: Schärfere Regeln für den Handel | BIOwelt

Noch einmal nachgeschärft: Bund und Länder erzielten eine Einigung zu neuen Corona-Maßnahmen. Im Groß- und Einzelhandel mit mehr als 800 Quadratmetern Verkaufsfläche darf sich künftig höchstens eine Person pro 20 Quadratmeter aufhalten. Bei Geschäften mit einer Fläche von unter 800 Quadratmetern gilt: eine Person pro zehn Quadratmeter. Der Lockdown light mit geschlossenen Gastronomie-, Freizeit- und Kultureinrichtungen wird vorerst bis zum 20. Dezember verlängert. Der Handelsverband HDE hatte bereits vor dem Corona-Gipfel vor einer weiteren Verschärfung der Regeln gewarnt. Er befürchtet lange Warteschlangen und neue Hamsterkäufe bei strengeren Vorgaben für die Kundenzahl. Der HDE hatte deshalb gefordert, bei den Ende Oktober beschlossenen Beschränkungen zu bleiben. „Die Hygienekonzepte der Handelsunternehmen haben sich bewährt, es gibt keine Hotspots beim Einkaufen. Deshalb gibt es auch keinen Grund, die Regeln zu verschärfen“, sagte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Für den Naturkostfachhandel mit oftmals deutlich kleineren Läden stellt die Einigung einen drastischen Einschnitt dar.