Agrar: Erneut weniger Studierende

Grafik: BLE 2024
Rekordtief: Zum Wintersemester 2023/24 waren insgesamt 60.366 Studierende der Agrar-, Forst- und Ernährungswissenschaften sowie der Veterinärmedizin an deutschen Hochschulen eingeschrieben. Damit sank die Zahl der Studierenden im Vergleich zum Vorjahr um 2.294. Sie ist damit so niedrig wie noch nie seit der gemeinsamen Erfassung dieser Studiengänge im Wintersemester 2015/16. Nach Angaben der BEL studieren 14.625 Menschen Agrarwissenschaft, 7.837 Tiermedizin und 7.086 Ernährungswissenschaft. Am stärksten sank die Zahl bei den Haushalts- und Ernährungswissenschaften. Sie ging um 498 im Vergleich zu 2022/23 zurück, gefolgt von der Agrarwissenschaft mit einem Minus von 484 sowie der Lebensmitteltechnologie mit einem Minus von 389. Nur in den Studiengängen Holzwirtschaft (+20), Naturschutz (+3) sowie Milch- und Molkereiwirtschaft (+2) waren mehr Personen eingeschrieben. Hingegen stieg die Zahl der Erstsemester ist im Vergleich zum Vorjahr leicht von 8.620 auf 8.693. Während sich mehr Studienanfänger für Agrarwissenschaft (+212), Naturschutz (+76) und Forstwissenschaft, -wirtschaft (+39) entschieden, verzeichneten beispielsweise Ernährungswissenschaft (-90), Agrarökonomie (-48) sowie Weinbau und Kellerwirtschaft (-32) ein Minus an Studierenden.
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Autor
Heike van Braak
Veröffentlicht am 11.11.2024
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