Agrarminister einigen sich auf GAP-Kompromiss

Foto: BMEL 2020
Einigung in Luxemburg: Nach fast zweitägigen Verhandlungen verständigten sich die EU-Agrarminister am 21. Oktober auf die sogenannte Allgemeine Ausrichtung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP). Es ist ein Kompromiss, von dem Kritiker behaupten, damit sei der groß angekündigte Green Deal beerdigt worden. Die Beschlüsse würden weder den Anforderungen der Biodiversitätsstrategie noch der Farm-to-fork-Strategie gerecht. Die dringend notwendige Reform der EU-Agrarpolitik falle somit nicht grüner und gerechter aus. Sie drohe vielmehr, erneut zu scheitern. Der größte Kritikpunkt am Agrarpaket: Auch weiterhin werden Milliarden aus Brüssel weitgehend wirkungslos mit der Gießkanne über Europas Äckern und Wiesen verteilt. Klöckner hingegen wertete die Einigung als Meilenstein. Erstmals würde für alle Staaten gleichermaßen ein verpflichtender Standard für Umwelt- und Klimaschutz eingeführt.
Teile diesen Post
Nichts mehr verpassen? Dann abonniere unseren Newsletter!

Dieses Formular wird durch Google reCAPTCHA geschützt. Es gelten die Datenschutzerklärung und die Nutzungsbedingungen von Google.

Um dieses Formular abzusenden, benötigen wir Deine Zustimmung zur Nutzung von Google reCAPTCHA.
Autor
Heike van Braak
Veröffentlicht am 21.10.2020
Kontaktiere uns
Bergstr. 81
44791 Bochum
+49 (0)234 91 52 71-1
©2026 Convention Verlagsgesellschaft mbH