Alnatura reduziert Plastik

Foto: Alnatura / Marc Doradzillo 2019
In Alnatura Super Natur Märkten gibt es keine Plastiktüten für Obst und Gemüse und keine Einweg-Kaffeebecher mehr. Mit diesem Schritt will der Filialist den jährlichen Verbrauch von 20 Tonnen Kunststoff sowie 300.000 Einwegbechern aus beschichteter Pappe vermeiden. Mehr als 60 Prozent der Alnatura-Kunden legen bereits Obst und Gemüse unverpackt in den Einkaufswagen oder nutzen Mehrwegnetze aus Bio-Baumwolle oder recyceltem Kunststoff. In Deutschland lag der Verbrauch von Plastiktüten für Obst und Gemüse im Jahr 2017 laut der Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung bei 3,2 Milliarden. Das sind 39 Stück pro Kopf (+9 Prozent gegenüber 2015). Die Verbrauchszahlen für Einweg-Kaffeebecher sind ähnlich hoch: Jedes Jahr werden in Deutschland 2,8 Milliarden Einweg-Kaffeebecher weggeworfen, pro Stunde entspricht das 320.000 Stück. Vor diesem Hintergrund hatte Alnatura in einem Pilotprojekt zunächst in allen Berliner Filialen mit Kaffeeausschank auf ein Mehrweg-Pfandsystem umgestellt. Aufgrund der positiven Kundenreaktionen weitet das Unternehmen dieses Konzept jetzt auf alle Märkte aus.
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Autor
Heike van Braak
Veröffentlicht am 30.04.2019
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