AöL und OPTA starten Dialog
Foto: AöL 2025
Wie kann die Bio-Branche das 25-Prozent-Ziel bis 2030 erreichen? Diese Frage diskutierten rund 100 Vertreter aus Politik und Wirtschaft – auf Einladung der AöL und der Organic Processing and Trade Association (OPTA) Europe. Die Organic Market Conference fand am 24. September im Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss in Brüssel statt. AöL und OPTA brachten die Akteure zusammen, um den europäischen Bio-Markt durch Austausch zu stärken. „Wir wollen Bio-Unternehmen einen Raum geben, Märkte in den EU-Mitgliedsländern kennenzulernen und ein tieferes Gespür für deren Dynamik zu entwickeln. Nicht zuletzt geht es darum, einen Beitrag zur Erreichung der 25 Prozent Bio bis 2030 in Europa zu leisten“, so Anne Baumann, Vorstandsvorsitzende der AöL. OPTA-Präsident Stefan Hipp forderte, Bio-Vorschriften so neu zu gestalten, dass Bio-Unternehmen leichter exportieren können. Auch aus Brüssel kamen Signale der Bewegung: Maxi Espeter aus dem Kabinett von Kommissar Christophe Hansen kündigte Vereinfachungen im Zuge der geplanten Überarbeitung der EU-Bio-Verordnung an – ohne Abstriche bei der Qualität.
Foto v. l.: Die AöL-Vorstände Wolfgang Ahammer und Anne Mutter, Kabinettsmitglied Maxi Espeter, Aurora Abad von Opta Europe sowie AöL-Chefin Anne Baumann mit AöL-Vorstand Andeas Swoboda.
Nichts mehr verpassen? Dann abonniere unseren Newsletter!
Autor
Heike van Braak
Veröffentlicht am
01.10.2025