Beste Bio-Betriebe ausgezeichnet
Foto: BMLEH 2026
Die Gewinner des Bundeswettbewerbs Ökologischer Landbau 2026 stehen fest: Die drei besten Bio-Betriebe sind der Naturland-Hof Neudecker im bayerischen Hohenpolding, der Bio-Obsthof Glocker in Horgenzell, Baden-Württemberg, und der Bioland-Hof Obermayer aus Clenze im niedersächsischen Wendland. Anton Neundecker überzeugte die Jury mit seiner vielseitig ausgerichteten Betriebsgemeinschaft. Er baut Bio-Zuckermais an, für den er mit einem Partner eine Vermarktungsschiene aufgebaut hat. Dazu gehört zudem eine Biogasanlage im Verbund mit 20 weiteren Bio-Höfen der Region. Zur sinnvollen Nutzung der Abwärme trocknet Neudecker in der sogenannten Bröselei unter anderem mehr als 2.000 Tonnen Altbrot. Es wird gemahlen und als Kraftfutterkomponente an ein Mischfutterwerk geliefert. Familie Glocker erhält den Preis für ihren nachhaltigen Obstbau. Der Bioland-Betrieb baut Kern-, Stein- und Beerenobst an. Der Bioland-Hof Obermayer überzeugte die Jury mit einem Betriebskonzept, bei dem die Erzeugung von Ziegenmilch und eine regionale Vermarktung im Mittelpunkt stehen. „Die ausgezeichneten Bio-Betriebe machen deutlich, wie breit der heimische Ökolandbau aufgestellt ist und welche Bedeutung er gerade für unsere ländlichen Regionen hat“, würdigte Agrarminister Alois Rainer bei der Preisverleihung die Eigeninitiative und Kreativität der Gewinner. Sie erhielten im Rahmen der Grünen Woche ein Preisgeld von insgesamt 37.000 Euro.
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Autor
Heike van Braak
Veröffentlicht am
22.01.2026