Bio-Äpfel: Angebot vorerst stabil
Trotz magerer Apfel-Ernte gute Aussichten: Die Erntemenge 2026 liegt 5,4 Prozent unter dem Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre. Das geht aus vorläufigen Schätzungen des Statistischen Bundesamts hervor. Im Vergleich zum ertragsreichen Vorjahr sinkt die Erntemenge sogar um 17,9 Prozent. Regional zeichnen sich jedoch große Unterschiede ab. Während Hagelschäden im Norden und Hitzeschäden im Süden vereinzelt zu Einbußen führten, ernten Erzeuger in Regionen mit vielen Sonnenstunden hochwertige Früchte. Die aktuelle Versorgung mit Bio-Äpfeln bleibt vorerst gut – damit rechnet die Fördergemeinschaft Ökologischer Obstbau (FÖKO). Grundlage bildet allerdings die gute Apfelernte in 2025. Eine stabile Ernte zeichnet sich auch in Südtirol ab: Die Anbauverbände VIP und VOG erwarten eine Erntemenge, die nur rund zwei Prozent unter dem Vorjahresergebnis liegt. Südtirol blieb von extremen Frost- oder Hagelschäden weitgehend verschont. Allein der VOG erntete in der Saison 2025/2026 rund 35.000 Tonnen Bio-Äpfel. Wichtigster Absatzkanal: Deutschland.