Bio-Mobil in Koblenz gestartet
Foto: Bioland/Samuel Himmel 2026
Ökolandbau ganz nah: Mitten in Koblenz steht das Bio-Mobil. Es lädt bis zum 20. September nicht nur zum Gespräch ein, sondern auch zum Mitmachen. Die Themen: ökologische Landwirtschaft, nachhaltige Ernährung und regionale Lebensmittel. Das Bio-Mobil gehört zum EU-Projekt „Grenzenlos Bio – Vielfalt für Europa“, das am 10. September eröffnet wurde. Beim Bio-Mobil geht es darum, dass Verbraucher Landwirtschaft nicht nur aus der Distanz wahrnehmen, sondern ganz unmittelbar. So stellte sich am Eröffnungstag Bioland-Bauer René Bonn auf dem Koblenzer Dillemarkt den Fragen des Publikums. Er diskutierte mit den Teilnehmenden über Ernährungswende, ökologische und zukünftige Landwirtschaft. Doch es wurde auch ganz konkret. So kamen Fragen wie: Wie werden Tiere gehalten? Was brauchen sie? Wie sieht der Alltag im Stall tatsächlich aus? Wichtig sei, so Bonn, dass man den Verbrauchern zeige, wie Lebensmittel produziert würden – und den Menschen dahinter. „Die Menschen sollen ein Gesicht zu den Bio-Produkten bekommen und sehen, wie wir auf dem Hof arbeiten“. so Bonn. Solche direkten Kontakte schafften Verständnis für Bio-Landwirtschaft. Auch in den Tagen nach der Eröffnung des Bio-Mobils ging es um direkten Kontakt zwischen Landwirten und Besuchern der Koblenzer Innenstadt. So führte Meike Jaschok vom Bornwiesenhof vor, wie Bio-Joghurt hergestellt wird. Interessierte konnten Fragen stellen und den Joghurt auch gleich probieren. Die nächsten Stationen des Bio-Mobils sind Stuttgart (27.9. bis 4.10.), Ingolstadt (6.10. bis 17.10.) und Freiburg (6.11. bis 8.11.).
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Autor
Heike van Braak
Veröffentlicht am
16.09.2026