BioSüd mit leichtem Besucherplus
Mehr Besucher, weniger Aussteller: Die BioSüd bleibt nach einem starken Vorjahr ein beliebter Treffunkt: 3.308 Fachbesucher sorgten am 27. September schon am Morgen in zwei Messehallen in Augsburg für volle Gänge. Ein leichtes Minus gab es bei den Ausstellern: 356 war in diesem Jahr mit dabei – 378 kamen in 2025. „Wir freuen uns sehr, dass die BioSüd auch in diesem Jahr wieder ein Besucher-Plus von zwei Prozent verzeichnet‟, kommentiert BioMessen-Veranstalter Wolfram Müller. Neben unzähligen Gesprächen stand nicht nur das Entdecken und Probieren im Vordergrund. Die BioSüd ließ auch wieder Raum für aktuelle gesellschaftliche und politische Themen. Gleich zur Eröffnung gab Kathrin Jäckel, Geschäftsführerin des BNN, den Vertretern aus der Politik eine Botschaft mit auf den Weg: „Es gilt, Bio nicht vor allem als Förderthema zu behandeln, sondern als Teil einer aktiven, regionalen Wirtschaftspolitik. Bei Bio-Betrieben zahle ein erheblicher Teil dieser wirtschaftlichen Leistung gleichzeitig auf Klima-, Umwelt- und Ressourcenziele ein. Im Mittelpunkt der schon traditionellen Podiumsdiskussion „12 Uhr mittags‟ standen die Themen Bio-Saatgut sowie die Deregulierung der Gentechnik durch die EU im Mittelpunkt. Sascha Damaschun (Bodan), Hannah Grebe (Bioverita), Brunhard Kehl (AÖL) und Dr. Freya Schäfer (FiBL) diskutierten die Herausforderungen, vor die die Branche insbesondere beim Thema Saatgut aus biologischer Zucht und Vermehrung gestellt ist. Sie stellten aber auch heraus, dass das Thema Chancen bietet, das konsequente Arbeiten ohne Gentechnik als Alleinstellungsmerkmal für Bio zu nutzen.