Cem Özdemir zu Gast bei Huober Brezel

Biodiversität vom Acker bis zum Teller: Wie Hersteller das fördern, davon überzeugte sich Cem Özdemir. Der Ernährungsminister besuchte Anfang Juli die Firmengemeinschaft Huober Brezel, Erdmannhauser und Bio Gourmet. Mit dabei: der Vorstand der AöL, in der sie sich engagiert. „Verarbeitungsunternehmen haben eine besondere Bedeutung für die nachhaltige Weiterentwicklung der Agrar- und Ernährungswirtschaft – das gilt besonders für Bio-Unternehmen. Sie bieten attraktive Arbeitsplätze auch in ländlichen Strukturen, sie sind wichtige Partner für Bauern, und sie befördern Biodiversität. Damit tragen sie elementar dazu bei, den Ökolandbau zu stärken“, so Cem Özdemir. „Dies ist nicht selbstverständlich und in einem sich im Wandel befindenden Bio-Markt teils herausfordernd. Deswegen schließt unsere Bio-Strategie explizit die Lebensmittelwirtschaft ein.“ Die Firmengeschichte von Huober zeige, dass eine Transformation im Bestehenden gelingen könne, betonte Geschäftsführer Arlend Huober. „Unser Unternehmen wurde 30 Jahre konventionell geführt und erlebte ab 1982 eine schrittweise Umstellung hinzu einem hundertprozentigen Bio-Betrieb. Die Verwandlung brachte auch die Erkenntnis mit sich, dass die Industriemaschinen nicht bestimmen dürfen, was auf unseren Äckern steht.“
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Autor
Heike van Braak
Veröffentlicht am 08.07.2024
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