Demo: Keine Scherze mit Österreichs Bauern
Foto: Ernst Tschida 2026
Fast 400 Traktoren legten Wien lahm: Rund 2.000 Bauern aus Österreich zogen am 1. April für faire Preise und die Zukunft der bäuerlichen Landwirtschaft durch die Innenstadt. Sie forderten geschlossen Herkunftskennzeichnung, Bürokratieabbau und wirtschaftliche Entlastungen. Unter lautem Hupen formierten sich die Teilnehmenden am Wiener Stubenring – eingeladen hatte der Verein Bündnis Zukunft Landwirtschaft unter dem Motto „Mit den Bauern scherzt man nicht“. Gemeinsam wollten Landwirte überparteilich auf die Probleme der österreichischen Landwirtschaft aufmerksam machen. Bei der Demo mit dabei waren Vertreter aus dem gesamten politischen Spektrum der Bauernschaft. „Am Ende des Tages sind wir alle Landwirte – egal ob Bio oder konventionell. Und wir konzentrieren uns auf das, was uns eint", so Sebastian Bauer, einer der Organisatoren, im Interview mit Biorama. Auch Österreichs Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig stieg aufs Rednerpult. Er forderte einen deutlichen Ausgleich für die Wettbewerbsnachteile der heimischen Landwirtschaft – zu den Fragen aus der Menge bezog er jedoch keine Stellung.
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Autor
Heike van Braak
Veröffentlicht am
07.04.2026