EU-Länder: 25 Prozent Öko bis 2030

Foto: Saatgut Forschung 2019
Mehr Bio und mehr Tierwohl: Die EU-Länder wollen einen Ausbau der Bio-Landwirtschaft vorantreiben. Ihr Ziel: 25 Prozent Öko-Landwirtschaft bis 2030. Darauf einigten sich die zuständigen Ministerien am 19. Juli. Einen entsprechenden Aktionsplan legte die EU-Kommission bereits im Frühjahr vor. Für mehr Tierwohl tauschten sich die Staaten im Anschluss aus. Dabei ging es um Käfighaltung, Putenmast und Kükenschreddern. Für die Bundesrepublik bedeuten die Beschlüsse vor allem eines: nachbessern. Sie hatte sich auf die Fahnen geschrieben, dass bis 2030 lediglich 20 Prozent der Agrar-Fläche nach Bio-Standards bewirtschaftet werden sollen. Als „zusätzliche Impulse" für den nationalen Aktionsplan nannte Staatssekretärin Beate Kasch, die Ararministerin Julia Klöckner bei dem Ministertreffen vertrat, das große Potenzial in Bereichen wie Kitas, Schulen und Krankenhäuser. Dort könnten mehr Bio-Produkte eingesetzt werden. Nach Angaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums lag der Anteil der Öko-Landwirtschaft in 2020 bei 10,3 Prozent, Ende 2019 bei 9,7. Österreich übererfüllt  bereits das von der EU gesetzte Ziel mit einem Anteil von 26 Prozent. Schlusslichter in Europa sind, nach Daten der Statistikbehörde Eurostat von 2019, Malta mit 0,5 Prozent und Irland mit 1,6 Prozent. Bulgarien kommt auf 2,3 Prozent.
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Autor
Heike van Braak
Veröffentlicht am 20.07.2021
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