Feneberg meldet Insolvenz an
Foto: Pixabay/Ratfink1973 2022
Hiobsbotschaft im LEH: Feneberg hat beim Amtsgericht Kempten einen Insolvenzantrag gestellt. Das Unternehmen aus dem Allgäu mit rund 3.000 Mitarbeitenden ist einer der größten selbstständigen Edeka-Händler Deutschlands. Feneberg schrieb bereits 2024 rote Zahlen und will jetzt ein Schutzschirmverfahren nutzen, um sich neu aufzustellen. Im Mittelpunkt der Sanierung steht die Überprüfung und Neuordnung des Filialnetzes. „Dauerhaft unwirtschaftliche Standorte werden kritisch bewertet“, teilt das Unternehmen laut Wirtschaftswoche mit. Neben möglichen Schließungen prüft Feneberg auch Übertragungen einzelner Filialen oder Filialpakete auf einen oder mehrere Investoren. Ziel sei es, möglichst viele Standorte fortzuführen. Wie viele der bislang 73 Feneberg-Filialen am Ende erhalten werden, bleibt zunächst offen. Fenebergs Bio-Eigenmarke Von Hier umfasst nach eigenen Angaben ein Sortiment von 450 regionalen Produkten.
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Autor
Heike van Braak
Veröffentlicht am
09.01.2026