Fleischverzehr steigt um 1,4 Kilo
Grafik: BZL 2026
Es kommt wieder mehr Fleisch auf den Teller: Verbraucher aßen 2025 in Deutschland pro Person 54,9 Kilo Fleisch – damit verzehrten sie 1,4 Kilo mehr als noch im Vorjahr. Zu diesem Ergebnis kommt das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL) in seinen vorläufigen Berechnungen. Hauptgrund: ein Allzeithoch von knapp 15 Kilo Geflügelfleischverzehr pro Kopf. Laut BÖLW noch immer im einstelligen Bereich: der Bio-Anteil. Insgesamt steigt der Konsum von Fleisch und Wurst seit drei Jahren wieder an. Das Niveau früherer Jahre – wie 2011 mit 63,8 Kilo, wird aber nicht erreicht. Eine Ausnahme ist Geflügelfleisch: Laut der BZL-Versorgungsbilanz 2025 stieg der Verzehr um ein weiteres Kilogramm auf einen Rekord von 14,7 Kilo pro Person. Das macht knapp 27 Prozent des gesamten Fleischverzehrs aus. Grund dafür war vor allem der gestiegene Verzehr von Hühnerfleisch. „Neben der zunehmenden Beliebtheit von Geflügelfleisch dürfte der geringere Verbraucherpreisanstieg im Vergleich mit den anderen Fleischsorten 2025 zum höheren Absatz beigetragen haben“, so BZL-Leiter Dr. Josef Goos. Am größten fiel jedoch weiterhin die Menge an konsumiertem Schweinefleisch aus: Mit durchschnittlich 28,3 Kilo pro Person kommt die Fleischsorte auf einen Anteil von fast 52 Prozent des gesamten Fleischverzehrs pro Person aus. Bei Rind- und Kalbfleisch nahm der Verzehr trotz gestiegener Verbraucherpreise um gut 200 Gramm auf 9,7 Kilogramm zu.
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Autor
Heike van Braak
Veröffentlicht am
07.04.2026