Im Trend: Ackerbohne

Foto: Fava Trading 2019
Als pflanzliche Proteinquelle liegt die glutenfreie Ackerbohne voll im Trend. Zu diesem Ergebnis kamen knapp 100 Landwirte sowie Akteure aus Handel, Verarbeitung und Forschung, die sich in Candenberge an der niedersächsischen Nordseeküste trafen. Sie diskutierten über Anbau und Vermarktung von Ackerbohnen – zur Veranstaltung eingeladen hatte das Demonstrationsnetzwerk Erbse/ Bohne. Dabei lernten die Teilnehmer das Start-up Fave-Trading kennen, das derzeit Ware sucht. „Wir sind nach zwei Jahren schon bei der dreifachen ursprünglich geplanten Bohnenmenge“, sagte Geschäftsführer Jan Schulze-Geißler. Prof. Sascha Rohn von der Universität Hamburg erläuterte an diesem Tag, welche Rolle beispielsweise Protein- und Stärkegehalt sowie sekundäre Pflanzenstoffe für die technologischen Eigenschaften und somit Vermarktungsmöglichkeiten spielen. Für Bodenfruchtbarkeit, Fruchtfolgeerweiterung und Ungräsermanagement – so Prof. Rohn – bringe die Bohne zudem einen Gewinn. Andreas Henze von der Saaten-Union setzt sich seit 30 Jahren für Ackerbohnen ein. Er hielt ein Plädoyer für die Kultur. Die Partner der Saaten-Union blieben trotz zeitweiliger Flauten in der Nachfrage immer an der Züchtung dran. Das Ergebnis seien einige standortangepasste Sorten, die den Landwirten gute Erträge bringen. Henze sieht gute Chancen dafür, den Anteil Sojaschrot in der Tierfütterung um circa 30 Prozent zu verringern – vor allem mithilfe der Ackerbohne  
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Autor
Heike van Braak
Veröffentlicht am 29.10.2019
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