Lemonaid gewinnt Zuckerstreit

Foto: Lemonaid 2024
Mehr als fünf Jahre lang kämpfte Lemonaid für das Recht, seine Getränke auch Limonade nennen zu dürfen. Ein Hamburger Bezirksamt wollte das verbieten – skurriler Grund: zu wenig Zucker in der Limo. Jetzt ist es durch: Eine Limonade muss künftig keine Mindestmenge an Zucker oder Süßstoff mehr enthalten. Das entschied jetzt die Deutsche Lebensmittelbuch-Kommission (DLMBK). „Dass die groteske Zucker-Mindestgrenze endlich aufgehoben wird, ist höchste Zeit und ein großer Erfolg für uns alle, die sich für gesündere Getränkealternativen einsetzen“, so Lemonaid-Gründer Paul Bethke. 2019 wurde sein Unternehmen erstmals abgemahnt, weil seine Limonaid nicht auf die vorgeschriebenen sieben Prozent Zucker kommt. Um gehört zu werden, setzte Bethke dann 2020 der damaligen Ernährungsministerin Julia Klöckner ein „Denk-mal“ aus Zucker mit ihrem Antlitz direkt vor ihrem Amtssitz in Berlin. Foto: Lemonaid-Gründer Paul Bethke (l.) und Felix Langguth.
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Autor
Heike van Braak
Veröffentlicht am 28.05.2024
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