Mehr Gras sorgt für weniger Gas

Foto: Pixabay/Guvo 2021
Rinder gelten als klimaschädlich – vor allem weil sie beim Rülpsen und Pupsen hohe Mengen Methangas ausstoßen. Ein Informationspapier der Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller (AöL) zeigt nun, dass weitere Faktoren auf die Klimabilanz wirken: „Es ist schlicht falsch, die Kuh nur an ihrem Methanausstoß zu messen“, so Sven Euen Sprecher des AöL-Arbeitskreises Tier und Fleisch. Für die Veröffentlichung arbeitete die AöL mit der Tierärztin Anita Idel zusammen. Das Ergebnis: Auch die Fütterung der Rinder, die Zuchtsysteme und weitere Faktoren spielen eine entscheidende Rolle. Nachhaltige Rinderhaltung mit Weidegang, Dauergrünland und Futterbauflächen weise eine deutlich bessere Klimabilanz auf. Euen erklärt: „Klar ist jedoch: Hohe Bestandsdichten an Rindern auf zu kleinen Flächen und die kraftfutterbasierte Fütterung, was bei konventionellen Betrieben meist der Fall ist, können tatsächlich negative Auswirkungen für unser Klima haben.“
Teile diesen Post
Nichts mehr verpassen? Dann abonniere unseren Newsletter!

Dieses Formular wird durch Google reCAPTCHA geschützt. Es gelten die Datenschutzerklärung und die Nutzungsbedingungen von Google.

Um dieses Formular abzusenden, benötigen wir Deine Zustimmung zur Nutzung von Google reCAPTCHA.
Autor
Heike van Braak
Veröffentlicht am 05.01.2021
Kontaktiere uns
Bergstr. 81
44791 Bochum
+49 (0)234 91 52 71-1
©2026 Convention Verlagsgesellschaft mbH