Öko-Mode bleibt Nische

Foto: Pixabay/Pexels 2021
Nicht mal jeder Zehnte besitzt mehr als ein nachhaltig hergestelltes Kleidungsstück. Zu diesem ernüchternden Ergebnis kam eine repräsentative Studie von Splendid Research. Erschreckende 13 Prozent finden Nachhaltigkeit irrelevant. Satte 79 Prozent äußern sich wohlwollend, bleiben bisher jedoch tatenlos. Was die Kaufbereitschaft steigern würde: niedrigere Preise und Siegel. Beim Preis-Leistungsverhältnis hapert es aus Sicht der Kunden noch. Fairness und Nachhaltigkeit sprechen die Käufer laut der Marktforscher aus Hamburg den meisten Herstellern und Shops jedoch zu. „Aktuell lässt sich zwar noch kein grundlegender Verhaltenswandel in der breiten Bevölkerung ausmachen. Langfristig ist jedoch die Entwicklung zu nachhaltiger Mode unumkehrbar“, schlussfolgert Thilo Kampffmeyer, Leiter Eigenstudien. Die bekannteste nachhaltige Modemarke ist laut Studie Hassnatur. Für knapp ein Drittel ist das Unternehmen ein Begriff. Dahinter folgen Outdoor-Spezialist Patagonia und Grüne Erde aus Österreich, beide erreichen eine Markenbekanntheit von 23 Prozent. Am häufigsten nachhaltig eingekauft wird derzeit bei Waschbär und Avocadostore. Ein gutes Gesamtergebnis erreicht auch Armedangels: Neben dem Umweltbewusstsein schätzen Markenkenner die Qualität und Authentizität des Labels.
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Autor
Heike van Braak
Veröffentlicht am 10.02.2021
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