Özdemir besucht Bio-Hof Heigl
Foto: Naturland/Daniel Schubert 2024
Hofrundgang mit Agrarminister: Cem Özdemir besuchte am 30. Mai den Bio-Hof von Hubert Heigl, Vorstand Landwirtschaft beim BÖLW. Er machte sich ein. Bild davon, wie ein Bio-Betrieb durch seine ganzheitliche Wirtschaftsweise für Tierwohl und die Umwelt sorgt. Im Anschluss diskutierten Özdemir, Heigl und Peter Röhrig, geschäftsführender BÖLW-Vorstand, über aktuelle politische Fragen. Heigls Forderung: „Die Umweltleistungen der Bio-Höfe müssen bei der Gesetzgebung und der Förderung besser anerkannt werden. Unsinnige doppelte Auflagen müssen gestrichen werden, um Bürokratie abzubauen.“ Röhrig verwies auf die Notwendigkeit von mehr Bio-Forschung, um den ökologischen Umbau der gesamten Landwirtschaft voranzutreiben. „Betriebe, wie der von Hubert Heigl zeigen die große Innovationskraft, die in Bio steckt. Solange aber weniger als zwei Prozent der Agrarforschungsmittel in die Bio-Forschung, bleibt dieses wichtige Potenzial ungenutzt.“ Es sei deshalb dringend an der Zeit, dass Minister Özdemir und die Bundesregierung hier neue Prioritäten setzen.
Familie Heigl betreibt im Landkreis Regensburg eine ökologische Schweinezucht mit Ackerbau. Die Schweine auf dem Naturland-Betrieb leben in Außenklimaställen.
Nichts mehr verpassen? Dann abonniere unseren Newsletter!
Autor
Heike van Braak
Veröffentlicht am
31.05.2024