Protein-Markt profitiert von Gen Z
Zwei Drittel der Gen Z greifen zu proteinreichen Produkten, die über Shakes und Supplements hinausgehen. Entscheidend für den Handel: Protein wird zunehmend in klassische Lebensmittelkategorien integriert. Junge Konsumenten suchen laut YouGov nach einer Ernährung, die Funktionalität mit Alltagstauglichkeit verbindet. Gefragt sind nicht nur spezielle Proteinprodukte, sondern vor allem Grundnahrungsmittel wie Milchprodukte, Brot und Müsli. Auch der Gesamtmarkt entwickelt sich entsprechend: Die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) beziffert das Umsatzwachstum proteinreicher Produkte auf rund 39 Prozent.
Der Preis spielt bei der Wahl der Lebensmittel eine große Rolle: 61 Prozent der Konsumenten – aller Altersgruppen – nennen den Preis als wichtigstes Auswahlkriterium, wie Pricewaterhouse Coopers (PWC) in einer Studie ermittelten. Für Hersteller und Handel bedeutet das: Der funktionale Mehrwert muss mit Preis und Alltagstauglichkeit zusammenpassen. Protein allein ist kein ausreichender Kaufanreiz.
YouGov befragte 1.007 Konsumenten in Deutschland im April 2027. Zudem flossen Daten des YouGov CP+ 3.0 FMCG Panels sowie Auswertungen der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) ein. PWC führte die Studie „Voice of the Consumer Survey 2025“ mit mehr als 21.000 Befragten in 28 Ländern und Regionen durch.