Schiene statt Straße: Kühlzug senkt Emissionen

Foto: Lehmann Natur 2021
Die ersten Testtransporte sind gelaufen: Lehmann Natur bringt Bio-Produkte von der Straße auf die Schiene. Durch den Einsatz eines Kühlzuges erzielt der Bio-Obst- und Gemüse-Importeur sowie Erzeuger aus Meerbusch je nach Auslastung eine Emissionseinsparung von bis zu 65 Prozent. 2.198 Kilometer – das ist die Länge der Strecke zwischen der südspanischen Provinz Almería und dem Lager in Korschenbroich-Glehn, die sonnengereifte Bio-Tomaten, -Paprika, -Gurken und weitere Produkte zurücklegen. Bei einem Testtransport per Lkw entstanden rund 2,8 Tonnen CO2. Beim Transport auf der Schiene waren es nur etwa 1,85 Tonnen CO2. Ungefähr ein Fünftel der Strecke muss trotzdem mit dem Lkw zurückgelegt werden: die Fahrt vom Bauern zum Abfahrt- und zum Ankunftsbahnhof zum Lager von Lehmann Natur. „Der Transport via Kühlzug bietet das Potenzial, CO2e Emissionen einzusparen. In der Logistikkette entsteht ein Tag Zeit- und Frischeverlust, da der Zugtransport einen Tag länger dauert, sowie ein etwas höherer Koordinationsaufwand beim internen Prozess entsteht", so das Fazit von Sascha Rosenblatt (Foto), Leitung Transport & Logistik. „Dennoch sehen wir diese nachhaltigere Alternative als wichtig und richtig im Sinne der Emissionsreduzierung an und werden in Zukunft regelmäßig auf die Schiene setzen“,
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Autor
Heike van Braak
Veröffentlicht am 01.07.2021
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