Biokreis und Bioland kooperieren

Foto: Bioland/Biokreis 2024
Biokreis und Bioland arbeiten künftig eng zusammen. Ohne Kooperationen stehe die Zukunft des Ökolandbaus auf dem Spiel, begründet Bioland-Präsident Jan Plagge diesen Schulterschluss. Es gehe um mehr Schlagkraft gegenüber politischen Entscheidungsträgern und um eine Stärkung der Dachverbände. Ziel der gemeinsamen Vereinbarung ist es aber auch, mit einer Mehr-Markenstrategie für die Mitgliedsbetriebe beider Verbände die Absatzkanäle zu sichern und auszubauen. Für Biokreis könnte Bioland als starker Partner der Rettungsanker sein: Nach dem Weggang von Geschäftsführer Josef Brunnbauer zu Naturland sahen Branchenkenner den Verband schon vor dem Aus. Mittlerweile gibt es einen neuen Geschäftsführer: Simon Krischer tritt Brunnbauers Nachfolge an. Enger eingebunden in die Zusammenarbeit wird künftig auch Gäa, bereits seit Jahresbeginn korporatives Bioland-Mitglied. Die Vereinbarung soll über eine reine Willensbekundung hinausgehen. Konkrete Schwerpunkte: die gemeinsame Entwicklung und Implementierung von Qualitätssicherungs-Maßnahmen und eine einfache gegenseitige Rohwarenanerkennung auf Basis der Branchenvereinbarung. „Der Schulterschluss unter den Bio-Verbänden ist nötiger denn je. So erschließen wir uns neue Synergien für Betriebe, Bündler, Verarbeiter sowie den Handel und werden auch gegenüber der Politik zu einem noch stärkeren Akteur“, kommentiert Bioland-Vorstand Jörg Quast. Bioland-Präsident Jan Plagge (Foto l.) und Biokreis-Vorstand Franz Strobl unterschrieben die gemeinsame Vereinbarung.
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Autor
Heike van Braak
Veröffentlicht am 20.11.2024
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