Spielberger: Sicherheit vor Gentechnik

Foto: Spielberger Mühle 2024
Wie kann biodynamische Getreidezüchtung intensiviert und finanziert werden? Die Spielberger Mühle beschäftigte sich bei einem Kick-off-Treffen auf dem Dottenfelder Hof in Bad Vilbel zusammen mit Partner-Landwirten und Getreide-Züchtern mit dieser Frage. Ihr Ziel: angesichts der zu erwartenden Deregulierung der Gentechnik die Weichen zu stellen für eine zukunftssichere biologische Getreidezüchtung. Die Spielberger Mühle verpflichtete sich in diesem Zusammenhang dazu, ihren Beitrag an den Züchtungskosten zu erhöhen. Biodynamische Züchtung dauert zehn bis zwölf Jahre, bis verwertbare Sorten zur Verfügung stehen. Diesen hohen Aufwand decken Verkauf und Nachbaugebühren für das Saatgut nur bis zu einem Anteil von 15 Prozent. „Aus diesem Grund ist es erforderlich, dass Bio-Landwirte und -Hersteller in Zukunft einen deutlich höheren Beitrag zu diesen Kosten leisten“, so die Spielberger Mühle, die sich mit ihren Partner-Landwirten dazu verpflichtet hat. Jetzt geht es darum, auch andere Hersteller und die Verbraucher zu gewinnen, mit eigenem Beitrag die Finanzierung langfristig sicherzustellen.
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Autor
Heike van Braak
Veröffentlicht am 25.07.2024
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