TK-Absatz: Licht und Schatten

Grafik: Deutsches Tiefkühlinstitut e.V.
Die erfolgsverwöhnte TK-Branche muss einen deutlichen Rückschritt hinnehmen. Grund ist der Gastro-Lockdown während der Pandemie. So verzeichnete der Gesamtabsatz von Tiefkühlkost (TK) in Deutschland 2020 einen Rückgang von 4,5 Prozent auf 3.660 Millionen Tonnen (3.833 Millionen Tonnen in 2019). Der TK-Gesamtumsatz sank um 1,8 Prozent auf 15,081 Milliarden Euro gegenüber 15,361 Milliarden Euro in 2019. Das ist das Gesamtergebnis der Absatzstatistik des Deutschen Tiefkühlinstituts (dti ). Als Folge der Gastronomiekrise sank auch der Pro-Kopf-Verbrauch (PKV) von Tiefkühlkost 2020 um 2,1 Kilogramm auf 44,8 Kilogramm (46,9 Kilo in 2019). Das ist ein in dieser Höhe noch nie da gewesener, dramatischer Rückgang. Ein außerordentliches Mengenwachstum verzeichnete TK hingegen im Lebensmitteleinzelhandel und bei den Heimdiensten. Hier ermittelte das dti eine Absatzmenge von 2.087 Millionen Tonnen gegenüber 1.861 Millionen Tonnen in 2019. Das ist ein absoluter Rekordabsatz für die gesamte Tiefkühlkategorie im Handel. Der Tiefkühlumsatz im LEH/HD stieg um 13,4 Prozent auf 9,40 Milliarden Euro und übertraf damit erstmals deutlich die neun Milliarden-Marke.
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Autor
Heike van Braak
Veröffentlicht am 13.04.2021
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