Verbände gründen länderübergreifende Bio-Allianz

Foto: BIOwelt/Heike van Braak 2025
Länderübergreifend, aber mit Lücken: Eine neue Bio-Allianz stellten Anbauverbände aus Deutschland, Österreich und Südtirol bei den Öko-Feldtagen vor. Bio Austria, Bioland, Biokreis, Bioland Südtirol, Biolandwirtschaft Ennstal, Gäa und Demeter Österreich wollen künftig eng zusammenarbeiten. Sie gründeten dafür Mitte Juni in Augsburg den Bio-Allianz e. V.. Wer nicht mit auf der Mitgliederliste steht: Demeter Deutschland und Naturland. „Die Herausforderungen in der ökologischen Landwirtschaft und am Bio-Markt lassen sich nur durch gemeinsame Anstrengungen bewältigen. Mit einer Zusammenarbeit auf Augenhöhe können wir diesen wirksam entgegentreten“, beschreiben die Verbands-Vertreter ihre Vision im Rahmen einer Pressekonferenz auf dem Wassergut Canitz. Mit dabei waren Bio Austria-Obfrau Barbara Riegler, Bioland-Präsident Jan Plagge und Biokreis-Vorstandsvorsitzender Thorsten Block. „Gemeinsam wollen wir wirksame Lösungen für Mitglieder und die Zukunft unserer Bewegung erarbeiten. Die großen Nachhaltigkeitsleistungen unserer Betriebe wollen wir als Verbündete noch sichtbarer machen und damit den Wert ihrer Arbeit gemeinsam mit den Marktpartnern gegenüber Verbrauchern hervorheben“, so die Vertreter. Ihre Botschaft: „Die Bio-Allianz ist offen für weitere Verbände, die an dieser wichtigen Aufgabe mitwirken wollen.” Doch wie viel Sprengstoff birgt die neue Allianz dies- und jenseits der Alpen wirklich? Mehr in Ausgabe 7 von BIOwelt.
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Autor
Heike van Braak
Veröffentlicht am 18.06.2025
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