Weleda prüft Produktion in den USA
Foto: Weleda AG 2025
Weleda wuchs 2024 in großen internationalen Märkten zweistellig – jetzt erwägt der Hersteller für Naturkosmetik offenbar eine Produktion in den USA. So könnte Weleda den drohenden Strafzöllen von US-Präsident Trump umgehen und gleichzeitig neue Wachstumschancen nutzen. „Wir prüfen das seit einigen Wochen“, sagte Weleda-Chefin Tina Müller (Foto) der Deutschen Presse-Agentur. Nach Medienberichten gehe es darum, ob dort lediglich abgefüllt oder komplett produziert werde. Insgesamt blickt Weleda auf ein Rekordjahr zurück: Der Umsatz stieg nach eigenen Angaben um 8,3 Prozent auf 456,2 Millionen Euro (2023: 421,2 Millionen Euro). Das ist der höchste Umsatz in der Unternehmensgeschichte. Zugleich verbesserte Weleda ihre Profitabilität deutlich. Es gelang den Schweizern, das operative Ergebnis (EBIT ohne Sondereffekte) auf 28,3 Millionen Euro mehr als zu verdoppeln (Vorjahr 13,4 Millionen Euro). Im Kosmetikgeschäft erhöhte sich Weledas Umsatz um 8,2 Prozent auf 367,9 Millionen Euro (Vorjahr 340,1 Millionen Euro), während die Pharmasparte ihre Umsätze um 8,7 Prozent auf 88,3 Mio. Euro (Vorjahr 81,2 Millionen Euro) steigern konnte. „Wir haben die passenden Maßnahmen ergriffen, um unsere Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz weiter zu stärken“, so Müller. „Mit unserer Fokussierung auf die vier Wachstumshebel Innovation, Premiumisierung, Digitalisierung und Internationalisierung liegen wir genau richtig."
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Autor
Heike van Braak
Veröffentlicht am
03.04.2025