Alles schick in der Biowelt?
Die Bio-Branche braucht Veränderung – und die Next Gen kann das am besten!? Im neuen Format Volume up for young Voices luden BIOwelt und die Branchenkenner Manuel Pick und Martin Ries zu einem Experiment ein: Bold Guys und natürlich Girls hörten auf der Biofach young Voices zu. Erste positive Nachricht: Es gab spannende Rückmeldungen – aber wenig Teilnehmende. Also alles schick in der Biowelt?
Es war eine Premiere, und es lief nicht alles rund: Ex-Agrarministerin Renate Künast, Silvia Bender, ehemalige Staatssekretärin im BMLEH, Dr. Manon Haccius, ehemalige Leiterin des Qualitätsmanagement bei Alnatura, Martin Ries aus dem Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg sowie Unternehmensberater Manuel Pick hörten als langjährige Branchen-Gewächse auf der Biofach zwei Tage lang zu. Alles ganz ohne – wie im klassischen Verhaltensmuster der alten Bios veranlagt – die Biowelt zu erklären. Neben den Zuhör-Angeboten gab es einen WhatsApp-Kanal, um junge Sichtweisen auf die Zusammenarbeit zwischen den Generationen per Sprachnachricht einzuspeisen. Nicht zuletzt fingen Magnus Fischer und Erik Lösch in den Messehallen Stimmen zum Leitthema der BioFach ein. Das Ziel: verstehen, was die Next-Gen-Bio hemmt, begrenzt und in ihrer Wirksamkeit behindert.
Also: Was muss sich ändern in der Bio-Szene, damit die Innovationskraft der Next Gen sich stärker entfalten kann? Die Erzähler lieferten in Nürnberg starke Impulse – und bestätigten damit die Grundannahme des Experiments: Irgendwas ist faul im Sektor. Doch unterm Strich nahmen wenig junge Bios teil. Was sagt das aus? Was die Young Voices nervt an ihren Unternehmen und Organisationen, aber auch an der Branche, lesen Sie hier.


