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    „Gutes Essen reicht nicht mehr“ „Gute Ernährung, Arbeit und die Freude am Tun halten jung.“ Gabriele Wendzioch, eine kleine, quirlige Frau mit widerspenstigen blonden Locken, lacht herzlich. Sie öffnet energisch die massive Holztür ihres Bio-Restaurants Seidenspinner in Oldenburg und geht mit schnellen Schritten in den gemütlichen Gastraum. Fast 50 Plätze, alle eingedeckt mit weißen Tischdecken, Stoffservietten und schwerem Besteck. „Gutes Essen allein reicht heute nicht mehr“, sagt Wendzioch mit Blick in die Runde. „70 Prozent machen Einrichtung und Ambiente aus, das sagte schon Paul Bocuse.“ Hier im Seidenspinner passt die Kombination: Auf dem Boden liegen helle E…

    Ungewisse Zukunft „Bei uns fängt keiner an zu trampeln und laut zu werden, wenn viel los ist und trotzdem gerade nur eine Kasse besetzt ist“. Seit fast zehn Jahren betreibt Ralf Bölke den Bioladen Natürlich im nordrhein-westfälischen Bad Driburg. Wenn er von seiner täglichen Arbeit, den Kunden und Produkten erzählt, leuchten seine Augen. „Wir haben hier eine ganz andere Kundschaft als der konventionelle LEH. Die Leute sind gelassener, weniger gestresst, wollen auch mal ein Schwätzchen halten. Ich kenne viele Kunden persönlich“, sagt Bölke, der durchaus weiß, wovon er spricht. Lesen Sie mehr...

    Bios gelebte Vielfalt Wer sich die Eier im Hofladen der Familie Wehmann ansieht, bekommt einen Eindruck davon, was Biodiversität bedeutet. An diesem Ort kann niemand behaupten, dass ein Ei dem anderen gleicht. Die Unterschiede bei Farbe und Größe fallen zu gravierend aus. Zu Ostern könnte man auf die Bemalung verzichten, denn die dezent unterschiedliche Färbung übernimmt die Natur. Und manche Eier sind so groß, dass sie nicht in die handelsüblichen Zehnerpackungen passen. Doch auch wenn die Größe das Maß L überschreitet, scheint die preisliche Schmerzgrenze für Kunden bei 50 Cent pro Ei zu liegen.

    Augen zu und durch Seit Mai 2020 betreibt Alexander Schömmel auf rund 600 Quadratmetern Verkaufsfläche mitten im Zentrum von Cottbus einen individuell nach seinen Vorstellungen geplanten Bio- Laden. Neben einer großen Bedientheke mit Fleisch, Wurst, Wild und Käse bietet er ein Bio-Vollsortiment mit mehr als 7.500 Artikeln an. Dabei setzt der Ladner, wo immer möglich, auf regionale Produkte. Ein besonderer Höhepunkt: In die Verkaufsfläche integrierte Schömmel eine gläserne Bio-Bäckerei – das Reich eines angestellten Bäckermeisters sowie einer ausgebildeten Konditorin. Vor den Kunden stellen sie frische Vollkorn- und Sauerteigbackwaren sowie Kuchen, Torten, Feingebäck…

    „Einer der letzten Mohikaner“ „Wir sind einer der letzten Mohikaner“, antwortet Katrin Krause auf die Frage, wie viele vergleichbare Läden es noch in Hamburg gibt. Sie schätzt die Zahl auf etwa acht, früher seien es in der Elbmetropole mehr als 40 gewesen. Ihr Biomarkt konnte am 7. Januar 2024 an der Fuhlsbütteler Straße sein 25-jähriges Bestehen feiern. Krauses Mann Bernhard Breitmann (73) ist der Inhaber, seine Frau Katrin (56) führt die Geschäfte. Sie beschäftigen zehn Mitarbeitende, die sich die Arbeit von etwa 4,5 Vollzeitstellen teilen. Nach Norden hinaus führt die Fuhle, wie Einheimische die Straße nennen, zum Hamburger Flughafen, aber der Biomarkt Barmbek li…

    Mehr als nur ein Bio-Laden „Wir haben zwei schwierige Jahre hinter uns“, fasst David Hildebrandt, geschäftsführender Vorstand der Erzeuger- Verbraucher-Gemeinschaft eG (EVG) Weimar, die aktuelle Situation zusammen. Erst Corona, dann der Umsatzeinbruch – auch die EVG musste 2022 ein Minus hinnehmen. Im selben Jahr schied Jens Ellinger nach 17 Jahren aus dem Vorstand aus. Hildebrandt trat seine Nachfolge an und führt seitdem gemeinsam mit Birgit Richter, die seit 2017 im Vorstand ist, die Geschäfte der EVG. „Der Wechsel im Vorstand, die Suche nach einem Nachfolger und die Einarbeitung ins operative Geschäft, das alles hat viele Ressourcen gebunden“, blickt Hildebrandt…