BÖLW: Iran-Krieg erhöht Druck am Markt
Der eskalierende Konflikt im Nahen Osten treibt die Kosten für Gas und Öl in die Höhe. Das wirkt sich auch die Produktion von Lebensmitteln und Getränken in Deutschland aus. Der BÖLW rechnet mit weiteren Preiserhöhungen im LEH und zunehmenden Druck am Markt: „Steigende Energiepreise drohen Lebensmittel weiter zu verteuern“, kommentiert Peter Röhrig, geschäftsführender BÖLW-Vorstand. „Besonders kleine und mittlere Unternehmen geraten dadurch unter Druck. Entlastungen müssen gezielt bei ihnen ankommen, um die Versorgung resilient zu halten.“ Gleichzeitig brauche es einen klaren Kurs weg von fossiler Energie hin zu Wind und Fotovoltaik statt zusätzlicher Flächenkonkurrenz durch Energiepflanzen. Röhrigs Forderung an die Politik: „Hier muss Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche dringend umsteuern. Der Krieg im Nahen Osten und seine Folgen zeigen, wie vulnerabel wir durch die Abhängigkeit von Öl und Gas immer noch sind.“


