Hof mit Zukunft: 38 Betriebe laden ein
Das Bündnis „Wir haben es satt!“ lädt zum Austausch ein: Im Rahmen der Aktion „Hof mit Zukunft“ öffnen 38 Betriebe bundesweit vom 18. bis zum 21. Juni ihre Tore. Engagierte aus der Klima-, Tier- und Umweltschutzbewegung können den Alltag auf den Höfen kennenlernen und im Stall mitarbeiten. Mehr als 100 Betriebe und rund 250 Aktivisten nahmen insgesamt seit 2021 an der Aktion teil. Auch in diesem Jahr decken die Höfe die gesamte Bandbreite der Landwirtschaft ab: Klein- und Großbetrieb, konventionell und bio, mit und ohne Tierhaltung, Pflanzenbau, Lebensmittelverarbeitung, Familienbetrieb, Solawi und vieles mehr. Folgende Bio-Betriebe öffnen unter anderem ihre Tore weit: Vorwerk Podemus, Biolandhof Bannmühle, Biohof Gruber, Bioland-Hof Ruppaner und der Sonnenhof. Mit dabei ist zudem ein konventioneller Familienbetrieb aus Mecklenburg-Vorpommern, der auf 500 Hektar Ackerbau betreibt. Aus wirtschaftlichen Gründen musste er die Schweinehaltung nach 20 Jahren aufgeben und klagt über zu viel Bürokratie. Auch ein Bio-Gemeinschaftshof aus Bayern heißt Besucher willkommen. Er setzt auf Agroforst denkt darüber nach, wie sich Landwirtschaft in Zeiten der Klimakrise ändern muss.
„Hof mit Zukunft“ ist eine Aktion des „Wir haben es satt!“-Bündnisses. Es besteht aus rund 60 Organisationen aus den Bereichen Landwirtschaft und Ernährung, Klima-, Tier- und Umweltschutz, Wohlfahrt, Menschenrechte und Entwicklungszusammenarbeit. Das Bündnis demonstriert seit 2011 gemeinsam für eine sozial gerechte Agrar- und Ernährungswende.


