Auszeichnung: Wiesen als Genreservoir
Die Molkerei Berchtesgadener Land erhielt eine Auszeichnung für den Erhalt von Wildpflanzen für Ernährung und Landwirtschaft (WEL). Auf dem Demeter-Hof der Familie Langwieder übergab Julius Kühn-Institut eine Urkunde der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) eine Urkunde. Das 5,43 Hektar große Gebiet bei Teisendorf gilt als wertvolle genetische Ressource und ist Teil des Netzwerks „Genetische Erhaltungsgebiete Deutschland“. Die Flächen rund um die Hofstelle nutzt der Betrieb als Weide- und Futterwiesen im Rahmen der Demeter-Milcherzeugung. Die Auszeichnung würdigt nun das artenreiche Dauergrünland mit bis zu 24 nachgewiesenen WEL-Arten – darunter Gewöhnliche Schafgarbe, Echter Kümmel, Wilde Möhre, Feld-Thymian oder Echter Baldrian. „Diese Flächen zeigen eindrucksvoll, dass nachhaltige Landwirtschaft und Biodiversität zusammengehören. Unsere Bauernfamilien bewirtschaften diese Wiesen nicht gegen die Natur, sondern mit ihr“, so Molkerei-Geschäftsführer Bernhard Pointner.


