Handel will für offenen Sonntag bis nach Karlsruhe
Der Streit um die Ladenöffnung am Sonntag geht weiter: Der Handel will dafür bis vor das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe ziehen. Das kündigte jetzt der Handelsverband Deutschland (HDE) an. „Wir sind entschlossen, Verfassungsbeschwerde einzureichen, um Rechtsklarheit zu bekommen”, so Verbandpräsident Josef Sanktjohanser zur Welt. Dazu könne es noch im Laufe des Jahres kommen. Hintergrund sind Gerichtsentscheidungen auf Landesebene, die aus Sicht des HDE den rechtlichen Rahmen zu eng auslegen und geplante Sonntagsöffnungen untersagen würden – und das ausgerechnet während der Coronakrise. „Die zahlreichen kurzfristigen Absagen von bereits genehmigten Sonntagsöffnungen in der ganzen Republik sind für die Händler in der aktuellen Lage kaum zu verkraften”, betonte der HDE.


