Bundesregierung setzt auf Felix zu Löwenstein
Bundesregierung will Erfahrung des Bio-Sektors nutzen: Sie beruft den BÖLW-Vorsitzenden Dr. Felix Prinz zu Löwenstein in den nationalen Bioökonomierat. Ziel dieses 17-köpfigen Beratergremiums ist es, optimale wirtschaftliche und politische Rahmenbedingungen für eine biobasierte Wirtschaft zu schaffen. „Die Messlatte für jedes bioökonomische Wirtschaften müssen die Belastungsgrenzen unseres Planeten sein. Denn Innovationen oder Technologien sind ja nicht per se nachhaltig, nur weil sie ein bioökonomisches Produkt entwickeln. Vielmehr muss auch der Weg zum Produkt nachhaltig beschritten werden”, betont zu Löwenstein. Als Ratsmitglied zur Begleitung und Umsetzung der aktuellen Bioökonomiestrategie sieht er eine wichtige Aufgabe darin, den Blick auf ein kohärentes Ganzes zu richten. Eine Bioökonomie-Politik, die nicht in allen Feldern von Agrarpolitik bis Züchtungsforschung korrespondiere, konterkariere im schlimmsten Fall eine wirklich tragfähige Transformation.


