BNW für wahre Preissignale und Subventionsstopp
Wahre Preise und das Ende von Subventionen: Darüber diskutierten Vertreter aus Bundespolitik, Wirtschaft und Verbänden am 24. Mai beim Parlamentarischen Abend in Berlin. Eingeladen hatte der Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft (BNW). Im Fokus stand, wie ein sogenanntes Level Playing Field, also gleiche und faire Wettbewerbsbedingungen, für Klimaschutz und Nachhaltigkeit geschaffen werden kann. „Wahre Preise erfordern eine Beendigung von Subventionen, einen effektiven CO2-Preis und eine viel stärkere Berücksichtigung von Externalitäten, zum Beispiel bei Nahrungsmittelpreisen“, so Prof. Dr. Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), in seiner Die Keynote. Mit ihm auf dem Panel saßen die finanzpolitische Sprecherin der Grünen, Katharina Beck, der wirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Fraktion Reinhard Houben, der CDU-Bundestagsabgeordnete Ralph Brinkhaus und Dr. Antje von Dewitz, CEO VAUDE Sport GmbH & Co. KG und BNW-Vorständin. Der BNW legte zudem ein aktuelles Positionspapier zum Thema Level Playing Field vor – und fordert darin unter anderem politische Maßnahmen wie Nutzung des Marktsignals Preis durch Einbezug wahrer Kosten sowie den Abbau klimaschädlicher Subventionen.


