Ölsaatentag im Kloster Sornzig Marienthal | BIOwelt

Bereits zum siebten Mal luden der Anbauverband Gäa und die Ölmühle Moog Landwirte aus ganz Deutschland ins Kloster Sornzig Marienthal ein – zum Fachsimpeln, Informieren und um über Zukunftsvisionen zu diskutieren. Die Bio-Ölmühle, eine der ältesten in Europa, und der Anbauverband veranstalteten den „Fachtag ökologischer Ölpflanzenanbau“. Ziel ist es, über aktuelle Entwicklungen im Ölsaatenanbau zu informieren, den Austausch zwischen Landwirten und Verarbeitern zu intensivieren und den Anbau von Bio-Ölsaaten zu unterstützen. Auf diese Weise sollen auch weitere Landwirte für den Bio-Anbau und für die Initiative heimische Bio-Landwirtschaft der Ölmühle Moog begeistert werden. Dafür gab es im Kloster Sornzig Marienthal bei Mügeln ein Programm mit Vorträgen, Workshops und Feldbesichtigungen.

In diesem Jahr standen aktuelle Forschungsprojekte zur Unkrautregulierung im ökologischen Sonnenblumenanbau sowie zur Verbesserung der Eigenschaften von Lein auf der Tagesordnung. An den Projekten sind die Ölmühle Moog und das Biohofgut Faller aus Klappendorf beteiligt sind. Zudem diskutierten die Teilnehmer – die Zahl war aufgrund der aktuellen geltenden Hygiene-Regeln in diesem Jahr leider sehr begrenzt – sehr intensiv und zum Teil auch kontrovers, wie der heimische Anbau ökologischer Ölpflanzen gestärkt werden kann.