Alnatura steigert Umsatz auf 1,15 Milliarden Euro
Alnatura wächst weiter: Das Bio-Unternehmen aus Darmstadt erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2020/2021 einen Umsatz von 1,15 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Plus von sieben Prozent. Zum Wachstum trugen fünf neue Märkte und zehn Umbauten bestehender Geschäfte bei. Damit erhöhte sich die Filialzahl auf 140 in 13 Bundesländern. Stärkstes Bundesland bleibt Baden-Württemberg mit 33 Märkten, gefolgt von Bayern mit 24 sowie Berlin und Hessen mit jeweils 19 Märkten. Für 2022 bereits in Planung sind Neueröffnungen unter anderem in Eschborn, Singen, Schwerin, Frankfurt am Main, Braunschweig, Hildesheim und Bad Homburg. Mindestens neun weitere Umbauten kommen hinzu. Aktuell beschäftigt Alnatura rund 3.740 Mitarbeiter, darunter 350 Auszubildende und Studierende.
„Es war ein gutes Jahr für Alnatura, nicht aber für den Klimaschutz. Denn die Klimakrise bleibt eine globale Bedrohung, wenn es uns Menschen nicht endlich gelingt, die Art unseres Wirtschaftens ganzheitlich zu denken und neu zu gestalten und damit grundlegend zu transformieren”, so Alnatura Gründer und Geschäftsführer Götz Rehn bei der Jahrespressekonferenz am 1. Dezember. Dort im Fokus standen auch die neuen Handelspartnerschaften. So konnten die Darmstädter in Österreich die Unimarkt-Gruppe gewinnen. Das Alnatura Sortiment ist damit in fast 400 weiteren Märkten in Österreich erhältlich. Ebenfalls neu ist die Partnerschaft mit der Rohlik-Gruppe. Sie bietet in ihren Online-Shops Knuspr und Gurkerl in Deutschland und Österreich sowie Rohlik und Kifli in Tschechien und Ungarn bis zu 900 Alnatura Produkte an. Diese Partnerschaft sei, so Rehn, sehr erfolgreich gestartet. Umsatzzahlen nannte er jedoch nicht. Zu dem neuen Kaufmannsmodell sagte er, dass es nach den ersten positiven Rückmeldungen eine Zukunft habe.


