BioSüd in Augsburg legt weiter zu
Besucherandrang und zufriedene Ausstellende: Mit diesem Fazit schloss die BioSüd am 29. September in Augsburg ihre Tore. 3.180 Besuchende – nochmals zehn Prozent mehr als im Vorjahr – und 389 Ausstellende füllten die beiden Hallen am Messesonntag, um Neues zu entdecken, Kontakte zu pflegen und sich auszutauschen. „Wir freuen uns, dass so viele Akteure die BioSüd für ihr Unternehmen nutzen“, so Wolfram Müller, Veranstalter der BioMessen, die in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bestehen feiern. „Mit dem 30-Prozent-Ziel ist Bio politisch trotz aller Widerstände nach wie vor gesetzt“, stellt Veranstalter Matthias Deppe fest. „Davon konnte die Branche vor zwanzig Jahren, als die erste BioMesse stattfand, nur träumen.“ Neuprodukte, Start-ups, Verbände, (Groß-)Handel und Produkte: Mit vollen Gängen zeigte die BioSüd eine leistungsstarke und innovationsfreudige Branche. Dass es gilt, die wirtschaftlichen Leistungen von Bio in Gesellschaft und Politik sichtbarer zu machen und noch mehr Menschen mitzunehmen, das war das beherrschende Thema in Diskussionen und Veranstaltungen. „Klar ist, 30 Prozent Bio – das schaffen wir nicht alleine. Dafür braucht es eine starke Verbraucherschaft, die noch viel mehr zu Bio-Lebensmitteln greift. Und es braucht Tage wie heute, wo sich die Bio-Branche trifft und sich vernetzen kann“, so Ministerialdirigentin Alexandra Schenk, Leiterin der Abteilung Ernährung und Markt Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.


