Blattfrisch wirtschaftet für mehr Gemeinwohl

Transparent, nachhaltig und fair: Nach erfolgreicher Peer-Evaluierung etabliert Blattfrisch jetzt den Gemeinwohlgedanken. Das Hamburger Start-up bekam Ende November das Testat der Gemeinwohlbilanz vom GWÖ-Gründer Christian Felber verliehen. Allein durch die Erstellung der Gemeinwohlbilanz sei das Bewusstsein für die soziale und ökologische Verantwortung des Unternehmens gestiegen, sagte Blattfrisch-Gründer und Geschäftsführer Georg Neubauer. „Es geht schon lange nicht mehr nur um Nachhaltigkeit – was wir wollen, ist eine transparente Wertschöpfungskette vom Saatgutzüchter bis zum Endkunden.“ Konkret setzt der 38-Jährige die Werte der Gemeinwohlökonomie in einem Herzensprojekt um: Anfang 2020 möchte er einen Runden Tisch ins Leben rufen, bei dem alle Akteure der Wertschöpfungskette in den offenen Dialog kommen und sich über faire Preisbildung unterhalten können. Das Projekt soll am Beispiel eines Karottensalates in Demeter-Qualität umgesetzt werden, bei dem insgesamt sieben Akteure vom Saatgutzüchter bis zum Endkunden beteiligt sind
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Autor
Heike van Braak
Veröffentlicht am 02.12.2019
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