BÖLW stellt Stufenplan für Agrarförderung vor
Einfacher und wirksamer als die GAP: Der BÖLW entwickelte ein eigenes Stufenmodell für die Agrarförderung ab 2028. Als zentraler Baustein dient der Ökolandbau. Keine öffentlichen Gelder für den reinen Flächenbesitz, sondern für öffentliche Leistungen – das fordert der BÖLW. Und auf diesem Grundsatz baut auch sein neues Stufenmodell auf, das der Dachverband im Rahmen der Öko-Feldtage am 14. und 15. Juni in Ditzingen. vorstellt. „Wir fordern, dass die künftige GAP auf drei Förderstufen fußt: Basis, Basis-Plus und Bio“, so Hubert Heigl, Vorstand Landwirtschaft des BÖLW. „Diese Stufen sind durch wenige, aber sehr wirksamen Regeln für Düngung, Pflanzenschutzmitteleinsatz, Viehbesatz und Fruchtfolgen gekennzeichnet.” Nur Betriebe, die die Anforderungen einer der drei Stufen erfüllen, erhalten nach diesem Stufenmodell künftig finanzielle Unterstützung aus der GAP. „Das Stufenmodell zeigt einen Transformationspfad für alle Betriebe auf. Es fußt auf dem erfolgreichen Ansatz des Öko-Landbaus mit seinen wissenschaftlich erwiesenen Öko-Systemleistungen“, kommentiert Heigl.


