Bundespreis: Bioland holt Triple
Drei Pionier-Betriebe geehrt: Das BMEL zeichnete beim Bundeswettbewerb Ökologischer Landbau auf der Grünen Woche gleich drei Bioland-Betriebe aus. Überzeugen konnten die Fachjury der Haslachhof der Familie Wiggert in Löffingen im Hochschwarzwald, Gut Fahrenbach in Witzenhausen bei Kassel und Christiansens Biolandhof in Silberstedt bei Schleswig. Allen gemeinsam ist nicht nur das Bioland-Siegel. Sie bieten aus Sicht der Jury auch konkrete Lösungen für eine zukunftsfeste, ressourcenschonende und nachhaltige Landwirtschaft sowie Antworten auf drängende Fragen der Biodiversitäts- und Klimakrise sowie im Tierschutz an. „Die drei Öko-Gewinnerbetriebe zeigen, wie zukunftsfeste Landwirtschaft geht und sich lohnt. Mich beeindruckt der Innovationsgeist, das Engagement und die Kreativität der Höfe“, betonte Bundesminister Cem Özdemir bei der Verleihung am 25. Januar. „Alle Gewinner schaffen mit viel Tatkraft das, was es heute mehr denn je braucht: Lösungen für eine umwelt- und klimafreundliche Landwirtschaft, die sich in der Praxis bewähren. Das ist gerade in schwierigen Zeiten alles andere als selbstverständlich und nutzt der gesamten Branche.“ Die Gewinnerbetriebe des Bundespreises erhalten jeweils ein Preisgeld in Höhe von 12.500 Euro. Bereits seit 2001 zeichnet das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) Betriebe aus, die mit besonderen und wegweisenden Konzepten erfolgreich ökologisch wirtschaften.


