Demeter: Vorständin Etezadzadeh muss gehen
Nach nur fünf Monaten muss Prof. Dr. Chirine Etezadzadeh mit sofortiger Wirkung ihren Platz an der Demeter-Spitze räumen. Das beschloss der Aufsichtsrat von Demeter am 23. September. Die Entscheidung sei zum Wohle des Verbandes getroffen worden, teilte der Aufsichtsrat den Mitgliedern schriftlich mit. Gründe für die Beendigung des Arbeitsvertrages mit der Vorständin nannte er nicht. Nur so viel: Die Delegierten stehen hinter den Ergebnissen dieser Strategieentwicklung. Die branchenfremde Professorin, die sich bislang smarten Städten widmete, sollte eigentlich dem Verband neue Impulse geben. Zu ihren Aufgaben gehörte es, Demeters Markenpositionierung zu stärken, den Dialog und die Beteiligung innerhalb des Verbands zu fördern und die Biodynamische Wirtschaftsweise weiter ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Etezadzadeh löste am 1. Mai 2025 Matthias Deppe im Bundesvorstand ab. Deppe hatte den Posten nach dem Weggang des langjährigen Vorstandes Dr. Alexander Gerber im Januar 2025 erst einmal übergangsweise übernommen.


