Foodpairing: Bio-Kunden lieben es ungewöhnlich
Chili und Schoki: Eine Kombi aus ungewöhnlichen Aromen kommt an. Knapp die Hälfte der Konsumenten steht Neuem aufgeschlossen gegenüber. Das belegt eine aktuelle Studie der Georg-August-Universität Göttingen. Sie untersuchte im Rahmen des Projektes Reform Bio das sogenannte Foodpairing und kommt zu dem Schluss, dass besonders Bio-Kunden offen sind für innovative Geschmackskombinationen. 58 Prozent der Bio-Intensivkäufer finden, der innovative Charakter passe zu Bio – vorausgesetzt, dass die Zutaten gesund seien. „Foodpairing ist ein echter Innovationsfaktor. Für die Bio-Branche bietet es die Chance, Nährstoffprofile von zusammengesetzten Lebensmitteln zu verbessern, ohne dass der Geschmack verlorengeht“, so Projektleiterin Dr. Kristin Jürkenbeck. Damit könne Bio nicht nur nachhaltiger, sondern auch gesünder sein. „Wir wollen herausfinden, wie man insbesondere Zucker auf natürlichem Wege verringern kann“, kommentiert BNN-Geschäftsführerin Kathrin Jäckel. Der BNN ist Projektpartner bei Reform Bio mit dem Ziel, Wissenschaft und Praxis miteinander zu verbinden. Die Online-Befragung fand im Januar 2023 statt und ist näherungsweise repräsentativ.
Anmerkung der Redaktion:
In der September-Ausgabe von BIOwelt haben wir unter der Überschrift „Foodpairing: Treiber für Neues“ eine Meldung über eine Verbraucherstudie der Georg-August-Universität Göttingen veröffentlicht, deren Ergebnisse wir dann in der Oktober-Ausgabe in dem Artikel „Weniger Zucker, mehr Bio“ ausführlich dargestellt haben. Wir stellen klar, dass es in beiden Fällen um dieselbe Verbraucherstudie aus dem Jahr 2023 (Jürkenbeck et al. – Foodpairing und Bio-Lebensmittel) geht, bei der 1.064 Konsumenten ab 16 Jahren befragt wurden. Die Autoren bezeichnen die Stichprobe der befragten Personen als „näherungsweise bevölkerungsrepräsentativ“ und die Studie als „repräsentativ“.


