Lidls Eco-Score-Test läuft an
Mehr Transparenz oder weniger Durchblick? Lidl testet ab dem 7. Juni in all seinen Berliner Filialen den Eco-Score. Die fünfstufige Produktkennzeichnung gibt es dann auf den Preisschildern von rund 140 Tee-, Kaffee- und Molkereiartikeln. Lidl ist damit nach eigenen Angaben der erste deutsche Händler, der mit diesem Label mehr Transparenz schaffen will, um die Nachhaltigkeit von Lebensmitteln abzubilden. Der Discounter untersucht in Partnerschaft mit dem Entwickler ECO2 Initiative, wie Kunden den Eco-Score und damit den Umwelteinfluss von Lebensmitteln wahrnehmen und wie dies ihre Produktwahl beeinflusst.
Zudem will Lidl in einer der Berliner Filialen Vertretern aus Gesellschaft, Verbänden und Politik sein Nachhaltigkeitsengagement an verschiedenen Stationen vorstellen und den Eco-Score diskutieren. Dabei sei das Unternehmen, so eine Pressemitteilung, offen für Vorschläge zur Weiterentwicklung oder branchenweite Kennzeichnungsalternativen.


