Mestemacher wächst zweistellig
Mit einem deutlichen Plus von 16,7 Prozent zieht Mestemacher eine positive Bilanz für 2020. Im Corona-Jahr steigerte der Hersteller seinen Nettoumsatz von 126,3 Millionen Euro in 2019 auf 147,4 Millionen Euro. Grund dafür sei laut Mestemacher die stark gewachsene Nachfrage für verpackte Brote und Backwaren, aber auch ein höherer Bedarf an Bio- und Eiweiß-Broten. Auf den gestiegenen Bedarf verpackter Bote reagierte die Unternehmensgruppe mit Sonderschichten, Mehrarbeit und Neueinstellungen, sodass dort aktuell 649 Personen beschäftigt sind. Für den zusätzlichen Aufwand bekamen Mitarbeiter Corona-Prämien.
Etwa zwei Drittel des Umsatzes erwirtschaftet die Gruppe in Deutschland. Ein Drittel entsteht durch den Export, vorrangig an EU-Länder. Lediglich 16 Prozent der Ausfuhrmenge landet in Regalen außerhalb Europas. Ein Teil der Umsätze fließt in langfristige Investitionen: 2020 waren es 3,9 Millionen Euro, 2021 sollen sogar 8,2 Millionen Euro angelegt werden. Dadurch erhöhe sich laut Pressemitteilung die Kapazität, Automatisierung und Qualität der Produkte – zudem werde die Arbeit humaner. Auch 2021 erwartet Mestemacher ein Plus und beziffert die aktuelle Schätzung auf 3,1 Prozent. Damit startete der Hersteller aussichtsreich ins Jubiläumsjahr 2021. Seit 150 Jahren stellt Mestemacher Brot- und Backwaren her.


