Superbiomarkt: Entscheidende Hürde genommen
Nach finanziellen Schwierigkeiten steht die Superbiomarkt AG vor der Rettung. Die Gläubigerversammlung hat am 26. April am Amtsgericht in Münster dem vorgelegten Sanierungsplan zugestimmt. Mit dieser Zustimmung von beteiligten Banken, der Agentur für Arbeit, Vermietern der Markt-Immobilien sowie Lieferanten ist der Weg bereitet, weiter nach vorne zu schauen. Zunächst gilt es noch eine Widerspruchsfrist gegen die Entscheidung abzuwarten, bevor das Verfahren Ende Mai abgeschlossen wird. Michael Radau, Vorstandsvorsitzender, zeigt sich optimistisch am Tag nach der Verhandlung. „Wir freuen uns, dass der von uns vorgelegte Sanierungsplan ohne Gegenstimme genehmigt wurde. Das war eine entscheidende Hürde auf der Zielgerade. Nach einer schwierigen Zeit ist das für mich und uns ein Zeichen von Vertrauen und dass unsere Partnerschaften verlässlich und tief in Werten verwurzelt sind.“
Schon jetzt gilt als sicher, dass 26 Filialen weiterlaufen können. Fünf Märkte waren in den vergangenen Monaten im Zuge des Verfahrens geschlossen worden. „Die letzten Monate waren ein gemeinsamer Kraftakt, und unser Dank gilt heute vor allem unserem starken Team, auf das wir in jedem Moment bauen konnten. Schön sind auch die uns entgegengebrachte Treue und Wertschätzung unserer Kunden für unser tägliches 100 Prozent Superbio Angebot“, kommentiert Luca Radau, verantwortlich für den Handel.


