Trotz Corona: Kunden kaufen lieber offline
Durch die Pandemie bekam der Onlinehandel ordentlich Schwung – trotzdem bleibt der stationäre Einkauf beliebter. Eine weltweite YouGov-Studie zeigt: Insgesamt kaufen Kunden noch immer mehr offline als online. Das gilt insbesondere für Lebensmittel, Medizin, Drogerie- oder Haushaltsprodukte. 78 Prozent der Befragten gaben an, dies in den letzten drei Monaten in einem Laden gekauft zu haben. 57 Prozent bestellten online. Anders sieht es bei nicht alltäglichen Produkten wie Kleidung, Kosmetik, Schuhen, Büchern oder Möbeln aus. Hier setzten 72 Prozent der Teilnehmer auf online, 57 Prozent auf den Laden. Für den Offline-Kauf spricht das physische Erlebnis. Kunden wollen ein Produkt sehen und anfassen. Bei Lebensmitteln bevorzugen deshalb 65 Prozent den Einkauf vor Ort, in Deutschland sogar 69 Prozent. Auffällig im europäischen Vergleich: Deutsche kaufen vor allem online, weil kein geeigneter Laden in ihrer Nähe ist. Mehr als die Hälfte schätzt am Internet-Shopping außerdem den einfachen Produktvergleich. Europaweit spielt das für nur etwas mehr als ein Drittel eine Rolle.


