Vom Rest zum Rettergut
Fast 100 Tonnen Lebensmittel bewahrte Rettergut vor dem Müll: Das Berliner Start-up sammelt Reste von Obst, Gemüse und anderen Rohstoffen und entwickelt daraus neue Produkte. „Ein großer Teil unserer Arbeit besteht darin, herauszufinden, wann und wo Lebensmittel verschwendet werden“, so Geschäftsführer Philipp Prechtner. Mit Dörrwerk gründete er 2014 eine Unternehmen für Snacks, die aus aussortiertem Obst produziert werden. Seit Oktober 2019 startete mit Rettergut eine Marke für Schokolade. Inzwischen zählen zum Sortiment auch Pasta und ein Erfrischungsgetränk, sowie Suppen, Aufstriche und Pestos, die ein Bio-Siegel tragen. Philipp Prechtner und sein Bruder Stefan vertreiben Rettergut auf verschiedenen Wegen: online und im LEH, aber auch in Drogerien und Bio-Märkten. Ein Teil des Gewinns fließt in ein soziales Projekt: Die Gemüseackerdemie bringt Kindern den Umgang und die Wertschätzung von Lebensmitteln nahe.


