Wasseratlas 2025: Daten und Fakten
Der Wasserkreislauf gerät zunehmend aus dem Gleichgewicht – noch verstärkt durch die Klimakrise. Zu diesem Ergebnis kommt der Wasseratlas 2025, den die Heinrich-Böll-Stiftung und der BUND am 8. Januar veröffentlichten. Er illustriert auf 60 Seiten anschaulich, warum die Ressource Wasser stark unter Druck steht und zeigt bestehende Lösungsansätze, um die Verfügbarkeit der Grundlage allen Lebens weltweit zu sichern. Denn Industrie, Digitalisierung, die Produktion von Kleidung, Fahrzeugen und Nahrungsmitteln beanspruchen weltweit große Mengen an Wasser. Das gefährdet Ökosysteme, die Nahrungsmittelversorgung und die Wasserqualität. „Klimakrise und Wasserkrise bedingen sich gegenseitig und treffen die sozial Schwachen am härtesten. Besonders in ärmeren Ländern und Regionen verstärken Wassermangel und Extremwetterereignisse wie Dürren oder Überschwemmungen die Armut, gefährden lokale Lebensgrundlagen und forcieren Migration und Konflikte“, sagt Dr. Imme Scholz, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung. So haben aktuell etwa 2,2 Milliarden Menschen haben aktuell keinen regelmäßigen Zugang zu sauberem Trinkwasser.


