Wir haben es satt: 27.000 Menschen demonstrierten | BIOwelt

Die Stimmung war seit Wochen aufgeheizt, am Wochenende machten 27.000 Menschen in Berlin ihrem Unmut Luft. Landwirte und Verbraucher gingen gemeinsam auf die Straße, um für eine enkeltaugliche Landwirtschaft und gutes Essen zu demonstrieren. Sie forderten Unterstützung für die  Bauernhöfe, ein Stopp des Insektensterbens und konsequenten Klimaschutz bei der „Wir haben es satt!“-Demonstration zum Auftakt der Grünen Woche. „Wir haben die Alibi-Politik des Agrarministeriums gehörig satt!“, sagt Bündnis-Sprecherin Saskia Richartz. „Die Bundesregierung trägt die Verantwortung für das Höfesterben und den Frust auf dem Land. Seit 2005, als Angela Merkel Kanzlerin wurde, mussten 130.000 Höfe schließen – im Schnitt gab ein Familienbetrieb pro Stunde auf.” Die Klimakrise, zu viel Nitrat im Grundwasser und das dramatische Artensterben würden zeigen, dass es so nicht weitergehe.