World Organic Forum: Ökolandbau für den Frieden
Wie kann mit Ökolandbau die Gewalt gestoppt werden? Das stand im Fokus des World Organic Forums. 130 Teilnehmende kamen vom 1. bis zum 3. Juli, um auf Schloss Kirchberg über Ökologie, Klima und Nachhaltigkeit in der Land- und Ernährungswirtschaft zu diskutieren. Ein beeindruckendes Beispiel für einen Ausweg aus der Gewaltspirale lieferte der philippinischen Bürgermeisters Rommel C. Arnado. Er schilderte die bewaffneten Konflikte in den 1960er Jahren auf den Philippinen und wie er den Frieden propagierte. Arnado entwarf ein Konzept, das den dauerhaften Frieden sichern sollte. Und er etablierte eine Schule für nachhaltigen Landbau, die den Soldaten die Möglichkeit bot, ihren Lebensunterhalt durch den Anbau von Mais, Reis und Bananen zu erwirtschaften. Prof. Franz-Theo Gottwald, Leiter der Akademie Schloss Kirchberg/Jagst, unterstrich einen Aspekt bei dem Projekt auf den Philippinen, der für einen langlebigen Frieden von entscheidender Bedeutung sei: „Eine starke Regierung, die ohne Gewalt führt und die Menschen unterstützt, ist ein wichtiger Teil der Lösung.“


